{"id":895,"date":"2021-08-15T23:30:25","date_gmt":"2021-08-15T21:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.rheyne.de\/?p=895"},"modified":"2021-08-23T20:47:31","modified_gmt":"2021-08-23T18:47:31","slug":"dominikanischer-sonntag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.rheyne.de\/?p=895","title":{"rendered":"Dominikanischer Sonntag"},"content":{"rendered":"\n<p>Kurz ein paar Sachen besorgen, dann an den Strand und sp\u00e4ter den Tag am Pool und bei einem Abendessen mit Freunden ausklingen lassen. Klingt nach einem Plan. In der Praxis sieht das dann so aus: <br>Am Vorabend hatten wir mit unserer Bekannten Anna-Maria beschlossen, dass wir abends Sancocho machen wollen. Sancocho ist ein Eintopf und geh\u00f6rt zu den dominikanischen Nationalgerichten. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er mit einer Vielzahl landestypsicher Gem\u00fcsesorten und bis zu sieben Fleischsorten zubereitet wird. Dadurch ergibt sich, dass das kein Essen ist, welches man mal f\u00fcr eine kleine Familie kocht, sondern dass es sich nur lohnt, wenn man eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl an Mitessern hat. Der Plan war, einen Eintopf f\u00fcr 15 Personen zu kochen. Man wei\u00df ja nie. Anna-Maria hat zugesagt, die Zutaten zu besorgen und um 17 Uhr zum Kochen zu uns zu kommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Um 10 Uhr fahren wir erst mal nach Abreu, um Pablo anzuholen, der ab heute bei uns sein wird. Danach m\u00fcssen wir wieder zur Villa zur\u00fcck, um das Fleisch, das Anna-Maria besorgt hat (3 H\u00fchner und ein paar Kilo Schweinefleisch), in unserem K\u00fchlschrank zu deponieren. Danach fahren wir in den Supermarkt, um ein paar Sachen zu besorgen. Leider finden wir auch in den n\u00e4chsten f\u00fcnf L\u00e4den die W\u00e4scheleine, die in unserer Villa fehlt, nicht. Als wir am Strand ankommen, ist es schon 12 Uhr. <\/p>\n\n\n\n<h2>Sonntags am Strand<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Sonntag ist auch f\u00fcr die Dominikaner der klassische Strandtag. Wir sind daher schon vor vielen Jahren dazu \u00fcbergegangen, nicht mehr defensiv nach einer ruhigen Ecke zu suchen, sondern uns offensiv in Get\u00fcmmel zu st\u00fcrzen. Die Playa in La Entrada war daf\u00fcr am besten geeignet. Man kann mit dem Auto samt K\u00fchlbox, St\u00fchlen, Dominotisch und was auch immer bis an den Strand fahren. Alles, was dann noch fehlt, kann man dort bekommen. Musik gibt es gratis aus verschiedenen Autos. An die Mischung muss man sich halt gew\u00f6hnen. <br>Was wir an diesem Tag vorfinden, haben wir aber nicht erwartet. Irgendwer muss \u00fcberall erz\u00e4hlt habe, dass so ein Sonntag am Strand eine sehr lustige Sache ist und jetzt kommen alle hier her. Alle. Es stehen mindestens 50 Reise-, Schul- und sonstige Busse dort, der restliche befahrbare Platz ist mit Autos weitgehend belegt. Wo vor drei Jahren vielleicht 200 Leute waren, tummeln sich jetzt mindestens 2000. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"531\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-1280x531.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-916\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-1280x531.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-640x266.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-768x319.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-1536x637.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/La-Entrada-1-2048x850.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir haben dann immerhin noch einen Platz im Schatten gefunden und uns Tisch, St\u00fchle und etwas zu essen kommen lassen. Trotz vieler Algen aufgrund des st\u00fcrmischen Wetters in den letzten Tagen gab es einige Stellen, an denen man gut baden konnte und wo Vincent die sch\u00f6nen Wellen genossen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann zogen ziemlich schnell dunkle Wolken auf und wenn wir nicht noch auf die Rechnung h\u00e4tten warten m\u00fcssen, h\u00e4tten wir es &#8211; anders als die meisten anderen &#8211; noch trocken ins Auto geschafft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"La Entrada Regen\" width=\"474\" height=\"267\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0QjMh2skWKk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2>After-Beach-Party<\/h2>\n\n\n\n<p>Ebenso traditionell wie der Strandrummel am Sonntag ist f\u00fcr uns die &#8222;After-Beach-Party&#8220; am Sonntag. Ohne viel Vorbereitung einfach ein paar Leuten Bescheid sagen, dass es Essen und Trinken gibt und abwarten, wer kommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Diesmal war ja Sancocho geplant. Wie so ein Eintopf zu Stande kommt, will ich hier etwas ausf\u00fchrlicher schildern. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Fleisch war ja schon da. F\u00fcr die \u00fcbrigen Zutaten sind Anna-Maria und Pablo um 15 Uhr nach Cabrera zum Gem\u00fcseh\u00e4ndler gefahren. Eine gute Stunde sp\u00e4ter konnte ich sie mit den Eink\u00e4ufen und einem XXXL-Topf (nach meiner Berechnung ca. 25 Liter) einsammeln. Zuerst mussten wir aber noch zu Anna-Maria fahren und in ihrem Garten eine halbe Staude Kochbananen ernten, was an einem Abhang mit 45\u00b0 Neigung ziemlich sportlich ist. Auf die Brotfrucht mussten wir diesmal verzichten, da gerade niemand zu finden war, der sie vom Baum holen konnte. Ansonsten war aber so ziemlich alles da, was man braucht, ich aber zum Teil weder auf deutsch noch auf spanisch benennen kann. Kochbananen, Yukka, Yautia (&#8222;Goldnarbe&#8220;?), Jamswurzel und ich wei\u00df nicht was. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Ernteaktion sind wir also zur\u00fcck zur Villa gefahren und haben auf dem Weg noch eine Freundin von Pablo abgeholt. Zusammen mit Anna-Marias Tochter Diani und Babette konnten sich die vier Frauen also um ca. 17:30 Uhr schon mal um das Gem\u00fcse k\u00fcmmern. Weitere Unterst\u00fctzung kam dann in Form der Mutter von Anna-Marias Freund, die dann noch ihre Tochter und ihren j\u00fcngeren Sohn mitbrachte. Zusammen mit Anna-Marias kleinster Tochter und Seo, meinem fr\u00fcheren Angestellten, kamen wir somit auf 13 Personen (also ziemlich nah an den geplanten 15). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"897\" height=\"1280\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-897x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-919\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-897x1280.jpg 897w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-449x640.jpg 449w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-768x1096.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-1077x1536.jpg 1077w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-1435x2048.jpg 1435w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Vorbereitungen-scaled.jpg 1794w\" sizes=\"(max-width: 897px) 100vw, 897px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Gem\u00fcse muss gesch\u00e4lt werden und die H\u00fchner (Suppenhuhn w\u00e4re jetzt eine Beleidigung f\u00fcr &#8222;Gallina Criolla&#8220;) werden vorgekocht. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"1118\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Huehner-1280x1118.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-920\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Huehner-1280x1118.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Huehner-640x559.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Huehner-768x671.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Huehner-1536x1342.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Huehner-2048x1789.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Um ca. 18:00 stellt sich zum ersten Mal die Frage, wo der riesige Topf zum Einsatz kommen soll. Auf 4 der 6 Flammen des Gasherds oder auf dem Grill im Garten (f\u00fcr den noch das Brennholz fehlt)? Da gerade wieder eine Regenwolke naht, f\u00e4llt die Entscheidung f\u00fcr die K\u00fcche. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"914\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Regen-1280x914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-921\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Regen-1280x914.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Regen-640x457.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Regen-768x548.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Regen-1536x1096.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Regen-2048x1462.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>18:30 Uhr: In der K\u00fcche steigt die Temperatur auf \u00fcber 40\u00b0C. Die Regenwolke ist weg. Seo versichert, dass es \u00fcber Brennholz schneller geht als auf Gas. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"907\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-1-1280x907.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-922\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-1-1280x907.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-1-640x454.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-1-768x544.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-1-1536x1089.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-1-2048x1452.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>18:35: Wir fahren zu dem Typ &#8222;gleich hier vorne&#8220;, der normalerweise Schweine grillt und daher immer Brennholz hat. <br><em>Kurzer Exkurs zum Thema Brennholz: Das einzig wahre Brennholz ist das &#8222;Pinion&#8220; (bestimmt falsch geschrieben). Das sind die B\u00e4ume, die genutzt werden, um Weidez\u00e4une zu setzen. Man nimmt \u00c4ste des Baums und schl\u00e4gt sie ein, befestigt den Stacheldraht daran und dann werden diese \u00c4ste weiter wachsen, einen dicken Stamm entwickeln und oben mit neuen \u00c4sten austreiben, aus denen man neue Zaunpf\u00e4hle machen kann. Das Holz aus diesen St\u00e4mmen ist sehr hart und brennt sehr gut. Nur damit kann man ein anst\u00e4ndiges Spanferkel grillen.<\/em><br>18:45: Der Typ ist nicht da. Vielleicht ein St\u00fcck weiter bei seiner Mutter. <br>Auch nichts. Wir fahren noch etwas weiter, Seo hat noch eine Idee, etwas weiter die Stra\u00dfe hoch. Ebenfalls nichts. Aber der Nachbar. Der ist zwar nicht da, aber er hat Brennholz. Seo l\u00e4sst \u00fcber den Sohn des Mannes sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe ausrichten und kommt mit einer Ladung Brennholz auf der Schulter zur\u00fcck. <br>Auf dem R\u00fcckweg kommen wir an einem Colmado (Kiosk\/Tante-Emma-Laden) vorbei und entscheiden, noch etwas Bier zu holen. Der Besitzer des Brennholzes ist auch da und freut sich dar\u00fcber, ein Bier ausgegeben zu bekommen.<br>19:10: Mit viel Anz\u00fcnder wird das Holz zum Brennen gebracht. Der gro\u00dfe Topf steht noch auf dem Gasherd. <br>19:30: Das Essen sollte eigentlich seit einer halben Stunde fertig sein. Der gro\u00dfe Topf zieht auf das Holzfeuer um.<br>Im weiteren Verlauf des Abends r\u00fchrt jeder, der daran vorbeikommt, mal ordentlich den Topf um. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"942\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-2-1280x942.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-923\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-2-1280x942.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-2-640x471.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-2-768x565.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-2-1536x1131.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-2-2048x1507.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>20:30: Ich stelle die Theorie auf, dass die H\u00e4lfte der Leute betrunken sind, bis das Essen fertig ist und die andere H\u00e4lfte bereits schl\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"1029\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-3-1280x1029.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-924\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-3-1280x1029.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-3-640x514.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-3-768x617.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-3-1536x1234.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-3-2048x1646.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>21:00: Es fehlen Suppenw\u00fcrfel. Ohne die geht nichts. Also wird jemand mit dem Motorrad zum Colmado geschickt, um Suppenw\u00fcrfel zu holen. Die geh\u00f6ren zum Gl\u00fcck zur Standardausstattung und sind \u00fcberall fast rund um die Uhr zu bekommen. <br>21:15: Fast fertig<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1280\" height=\"679\" src=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-4-1280x679.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-925\" srcset=\"http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-4-1280x679.jpg 1280w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-4-640x340.jpg 640w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-4-768x407.jpg 768w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-4-1536x815.jpg 1536w, http:\/\/blog.rheyne.de\/wp-content\/uploads\/Topf-4-2048x1086.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>21:30: Nur noch einen kleinen Moment<br>21:45: Es gibt Sancocho! <br>Die Menge war doch mehr als genug. Der Wachmann hat noch eine Portion abbekommen, ebenso die Putzfrau f\u00fcr sich und ihre Familie. Und unsere G\u00e4ste haben noch alle verf\u00fcgbaren Vorratsdosen mit Eintopf mitbekommen. Und wir haben am n\u00e4chsten Tag noch mal davon gegessen. Danach war immer noch etwas da. Es war also doch eher etwas f\u00fcr 40-50 Personen als f\u00fcr 15.<\/p>\n\n\n\n<p>So ein Tag ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, was so besonders ist an diesem Land. Es gibt viel zu kritisieren, aber es ist auch kaum irgendwo so einfach, spontan zusammenzukommen und eine gute Zeit zusammen mit anderen Leuten zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz ein paar Sachen besorgen, dann an den Strand und sp\u00e4ter den Tag am Pool und bei einem Abendessen mit Freunden ausklingen lassen. Klingt nach einem Plan. In der Praxis sieht das dann so aus: Am Vorabend hatten wir mit unserer Bekannten Anna-Maria beschlossen, dass wir abends Sancocho machen wollen. 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